59° 55′ N, 10° 45′ O

 

 

 

Füße

Hände

In meinem Leben hat sich viel verändert.

 

Vieles ist im Umbruch, einiges besser, anderes etwas schlechter als gedacht.
Insgesamt kann ich sagen: Ich bin glücklich. Das ist glaube ich auch Grundvoraussetzung dafür, ein erfülltes Leben zu führen.
Sich von außen zu betrachten und zu fragen: „Wie geht es dir?“
Sich dann aber auch zuzuhören, keine Antwort zu konstruieren und ehrlich zu sich zu sein.

 

Die letzten Wochen und Monate waren von vielen Dingen geprägt.
Politischer Arbeit, im Fokus, meinem Studium, neuen Menschen und Gefühlen.
Und ich bin in den letzten drei Jahren innerlich wohl mehr gewachsen, als in den gesamten 26 Jahren zuvor.

 

Mit vielen Dingen konnte ich endgültig abschließen, was wichtig und richtig ist.
Aber ich habe auch viel neues gelernt. Mich auf neue Blickwinkel eingelassen und so vielleicht (ich hoffe es) auch meinen Tellerrand ein Stück überwunden.
Warum ich diese Gedanken gerade in meinen Blog packe, weiß ich gar nicht so genau. Vielleicht, weil für mich jetzt wieder ein kleiner Umbruch stattfindet.
Eine Phase, in der ich mich neu orientiere, umsehe, Türen zu öffnen versuche. In welcher Hinsicht kann ich gar nicht genau sagen.
Was ich weiß, ist, dass ich noch geduldiger werden sollte.
Warten zu können, sich Zeit zu nehmen, Geschehnisse intensiver wahrzunehmen.
Das ist ebenfalls elementarer Teil, um das vorhin zitierte, glückliche Leben zu führen.

 

Für mich ist elementar, Glück zu teilen. Ich bin ein Mensch, der zwar gern allein ist, aber nur dann wenn er weiß, dass er dieser Situation im nächsten Moment entkommen kann, wenn sie zu grau wird.
Deswegen sollte man sich ein bisschen Farbe im Leben immer behalten. Mein Tipp allerdings: Keine Ölfarbe. Denn die trocknet nie wirklich.
Mein Fazit dieses kurzen Eintrags:

 

Durchschneide nicht, was du lösen kannst.

– Joseph Joubert